|
01.12.2008
Experten-Interview: Energieausweis und EnEV-Praxis
Nichtwohngebäude nach DIN V 18599 zonieren
(pdf, 8 Seiten)
Praxis-Dialog: 4 Antworten
zur Zonierung nach DIN V 18599
Herr Dorsch Ihr Institut hat
sich auf die Energieeffizienz von Gebäuden spezialisiert. Wie kam es dazu?
Welches sind Ihre Schwerpunkte heute?
Dorsch:
Ursprünglich haben wir uns zusätzlich mit den Bereichen Schallschutz und
Brandschutz beschäftigt. Meine Leidenschaft gehörte aber schon immer dem
Thema Energie und mit der Veröffentlichung der DIN V 18599 im Sommer 2005
verlagerte sich unsere Tätigkeit auch zunehmend auf die energetische
Bewertung von Gebäuden, insbesondere von Nichtwohngebäuden, da die damit
verbundene Komplexität es erforderlich macht sich intensiv mit ihr
auseinander zu setzen.
Steht die Bezeichnung Ihres Instituts in direkter
Verbindung mit der DIN V 18599 zur energetischen Bewertung von Gebäuden?
Dorsch: Die Norm
war der Auslöser, dass aus den beiden Ingenieurbüros Dorsch und Hoffmann die
heutige Dorsch und Hoffmann GmbH Institut für Energieeffizienz entstand. Das
Institut ist dahin gehend eine konsequente Weiterentwicklung, um das weite
Themenfeld Energie kompetent beraten zu können.
Mit welcher Art von Nichtwohngebäuden befassen Sie sich hauptsächlich? Wer sind
Ihre Auftraggeber?
Dorsch: Bei
unseren Projekten handelt es sich einerseits um gewerblich genutzte Gebäude,
wie Fachmarktzentren, Verwaltungsgebäude oder Hotels, sowie auch um
kommunale Gebäude, wie Schulen, Rathäuser usw. Die Palette unserer
Auftraggeber ist weit gefächert. Dazu gehören Investoren,
Generalunternehmer, Planungsbüros, Energieversorgungsunternehmen, Kommunen
und der Bund.
In
der Fachwelt wird die DIN V 18599 häufig kritisiert, sie sei zu praxisfern und
zu schwierig anzuwenden. Wie sehen Sie die Anwendung der Norm durch Architekten
und Planer?
Dorsch: Bei der
eigenen Anwendung der Norm stellen wir uns auch immer wieder die Frage, wie
die Verfahren praxisgerecht umgesetzt werden können, um dies auch im Rahmen
unseres Wissenstransfers zu kommunizieren. Es hat sich jedoch gezeigt, dass
man bei der Bewertung von Nichtwohngebäuden andere Wege gehen muss als man
sie bei Wohngebäuden gewohnt war. Dies beginnt schon bei der Datenaufnahme
vor Ort.
Fachleute sollen mit dieser komplexen Norm die geplanten und gebauten
Nichtwohngebäude energetisch bewerten…
Dorsch: ... und
dabei nicht aus den Augen verlieren, wie man Energieeffizienz erreichen
kann. Denn die eigentliche energetische Bewertung bringt noch keine
Energieeinsparung. Sie hilft aber Energieströme im Gebäude zu visualisieren
und Interaktionen zu verdeutlichen, so dass wir bei Beratungen den Kunden
unsere Empfehlungen begründen können.
Die DIN V 18599 wird seit dem Inkrafttreten der EnEV 2007 angewendet. Allerdings
hatte die Deutsche Energie-Agentur (dena) bereits davor in einem Pilotprojekt
den Energieausweis für Nichtwohngebäude getestet. Sie waren auch mit einem
Projekt dabei. Wie waren Ihre Erfahrungen?
Dorsch: Im Rahmen
des dena-Feldversuchs haben wir das Finanzamt in Sankt Augustin energetisch
bewertet und einen Energieausweis dafür erstellt. Das Gebäude wurde Anfang
der siebziger Jahre errichtet und auf Grund einer früheren
Sanierungsmaßnahme lagen die Grundrisse als CAD-Dateien vor, so dass die
Datenlage für die Ermittlung der geometrischen Werte als gut bezeichnet
werden kann.
Bei diesem ersten
Projekt, dass wir im Herbst 2005 bearbeiteten, lernten wir, dass das
Mehrzonenmodell der 18599 bei der Flächen- und Volumenermittlung eine andere
Vorgehensweise verlangt, als wir es bei dem Einzonemodell gewohnt waren. Die
Flut der geometrischen Daten musste beherrscht werden. Dazu kam die
energetische Bewertung der Kühlung und Beleuchtung. Für die man sich die
entsprechenden Kompetenzen aneignen musste.
Was war neu und anders als bisher in Ihrer Arbeitsweise?
Dorsch: Neu war,
dass man bei der ersten Gebäudebegehung nicht wirklich wusste, welche Daten
man wirklich braucht und welche eher nachrangig sind. Auch musste die
Gebäudebegehung dahingehend geplant werden, wie die Daten aufgenommen
werden. Es müssen Angaben zur Beheizung, Kühlung, Be- und Entlüftung, zur
Beleuchtung und Trinkwarmwasserbereitung sowie zur Nutzung erfasst werden.
Dazu kommen geometrische Daten, die entweder in den Plänen nicht vorhanden
sind oder zumindest stichprobenhaft überprüft werden sollten, und natürlich
noch die Aufnahme der wärmeübertragenden Umfassungsbauteile. Diese ganzen
Daten nahm man in unregelmäßiger Folge auf und musste sie im Anschluss an
den Ortstermin so aufbereiten, dass sie für die Bilanzierung strukturiert
verwendet werden konnten.
Heute würde ich
die Gebäudebegehung selbstverständlich anders durchführen, da ich einerseits
weiß, welche Daten relevant sind, und andererseits neue Arbeitshilfen
erarbeitet wurden. Das gleich gilt natürlich auch für die anschließende
Flächenermittlung und Zonierung des Gebäudes.
Nun haben Sie in Ihren Projekten die DIN V 18599 bereits vielfach angewandt.
Wieso haben Sie im Beuth Verlag gerade zum Arbeitsschritt „Zonierung“ ein
Fachbuch als Arbeitshilfe für Planer verfasst?
Dorsch: Weil die
Zonierung ein elementarer Baustein innerhalb der Bilanzierung nach der DIN V
18599 ist. Sie bildet neben der Ermittlung der geometrischen Daten die Basis
für die weiteren Berechnungen. Das zur grundsätzlichen Bedeutung der
Zonierung. Im Rahmen unserer Schulungen haben wir viele Diskussionen über
das Zonieren geführt und dabei feststellen können, dass insbesondere für
diesen Arbeitsschritt eine Arbeitshilfe hilfreich ist.
In
der EnEV gibt es relativ klare Regeln für die Anwendung der Norm. In der
Öffentlichkeit und in der Fachwelt ist sie jedoch nach wie vor umstritten. Wie
sehen Sie Ihre Rolle in dieser Konstellation?
Dorsch: Wir
versuchen durch unsere Veröffentlichungen und Schulungen zum Thema EnEV und
DIN V 18599 dem Anwender Hilfestellungen zu geben oder besser gesagt, ihm zu
helfen die ersten Hürden zu nehmen. Denn am Anfang steht man vor einem
großen Berg. Es muss aber auch klar sein, dass man die Thematik nur
beherrschen kann, wenn man sich auf sie einlässt. Das Thema Energie ist für
uns im Rahmen des Bau- und Sanierungsprozesses eine eigene, wenn nicht sogar
die zentrale Fachplanung, neben der Tragwerksplanung, der Planung der
Gebäudetechnik und den anderen Fachplanungen.
Wer heute als Fachmann Nichtwohngebäude plant und energetisch optimiert muss die
DIN V 18599 anwenden. Mit Ihrem Fachbuch bieten Sie diesem eine praktische Hilfe
für den Arbeitsschritt „Zonierung“.
Dorsch: Im Rahmen
des öffentlich-rechtlichen Verfahrens findet die DIN V 18599 Anwendung. Im
Neubau wird damit nachgewiesen, dass ein energetischer Mindeststandard
eingehalten wird und bei der Erstellung eines Energieausweises für
bestehende Gebäude wird ein energetischer Standard dokumentiert. Für beide
Gebäudearten bildet die Zonierung die wesentliche Ausgangslage, so dass wir
die Zonierungsregeln, insbesondere die Unterschiede zwischen Norm und EnEV,
einmal kompakt darstellen wollten.
Nun arbeiten viele Planer mit dynamischen Simulationsprogrammen, wenn es um die
energetische Optimierung von Gebäude in der Planungsphase geht. Da spielt die
Zonierung auch eine besondere Rolle. Wie sehen Sie die Brücke zur DIN V 18599?
Dorsch: Die
Zonierung ist ein wichtiges Instrument, um Nichtwohngebäude in ihrer
Unterschiedlichkeit überhaupt abbilden zu können. Das war mit den bisherigen
nicht dynamischen Bilanzierungsverfahren nicht möglich. Ich habe jedoch den
Eindruck bekommen, dass zwischen den Möglichkeiten der Norm und der
Erwartungshaltung der Anwender ein Unterschied besteht, da als Ergebnis der
tatsächliche Energieverbrauch erwartet wird. Das erachte ich nicht als
realisierbar, da es zu viele Parameter, wie Nutzer, Klima, Technik usw.,
gibt die diese Werte beeinflussen. Ich denke, es geht vielmehr darum,
Energieströme und Interaktionen abbilden zu können, um daraus ein passendes
Konzept aus Nutzung, Bautechnik und Anlagentechnik zu erarbeiten, dass dem
Kunden dann präsentiert werden kann.
Was schätzen Sie als erfahrener Anwender der Norm?
Dorsch: Ich
schätze daran, dass mit einem noch vertretbarem Aufwand Gebäudemodelle
erstellt werden können, die die Interaktionen zwischen Nutzung, Bautechnik
und Gebäudetechnik ausreichend genau beschreiben. Denn durch das Aufstellen
der Bilanzierung wird noch kein Energie eingespart. Das ist jedoch das Ziel:
Die Steigerung der Energieeffizienz. Dazu gehört auch, dass man ein System
betrachtet und nicht nur die einzelnen Komponenten. Das ist aber auch das
spannende an dem Thema, dass die Gebäude im Ganzen betrachtet werden.
Herr Dorsch, Ihre
Praxishilfe zur Zonierung haben wir im Portal EnEV-online kurz vorgestellt.
Interessierte Leser finden auf der Seite auch den Link zum Verlag und können
dieses Beuth-Pocket online bestellen.
Welchen Nutzen dürfen die Leser von Ihrer Arbeitshilfe zur Zonierung erwarten?
Welches sind die häufigsten Fehler, die nach Ihrer Erfahrung Fachleute bei der
Zonierung nach DIN V 18599 in der Praxis machen?
Dorsch: Die Leser
erhalten eine kompakte, anschauliche Erläuterung des Arbeitsschrittes
Zonierung anhand eines praktischen Beispiels – ein Bürogebäude sowie einer
Variante davon. Aus unserer Erfahrung in Seminaren wissen wir, dass häufig
versucht wird den Gebäudenutzer abzubilden. Dieses ist insbesondere bei
Bestandsgebäuden der Fall, da dann der subjektive Eindruck der
Gebäudebegehung versucht wird abzubilden. Dieses ist jedoch bei der
energetischen Bewertung im Rahmen der Energieeinsparverordnung nicht die
Aufgabe. Es geht vielmehr darum, die Gebäudenutzung wie Büroräume oder
Verkehrsflächen und nicht das spezielle Büro dieser oder jener Firma
abzubilden. Man muss unterscheiden zwischen Nutzer und Nutzung.
Wie lautet also die Aufgabe des Planers beim Arbeitsschritt „Zonierung“? Welche
Konsequenzen können sich aus einer fehlerhaften Zonierung Ihrer Erfahrung nach
ergeben?
Dorsch: In Sinne
der Energieeinsparverordnung geht es bei der Zonierung darum „ein Stück
Schule“, „ein Stück Bürogebäude“ oder „ein Stück Hotel“ abzubilden. Es ist
in diesem Zusammenhang nicht das Ziel eine spezifische Nutzung abzubilden.
Bei einer fehlerhaften Zonierung können sich die Ergebnisse erheblich
verschieben, da nicht nur die Nutzung ein Teilungskriterium ist sondern auch
die Konditionierung, d. h. gleiche Nutzungen werden nur zusammengefasst,
wenn sie auch hinsichtlich ihrer Beheizung, Kühlung und Lüftung gleich sind.
Wie sollte ein Fachmann die Zonierung als Arbeitsschritt angehen?
Dorsch:
1. Der erste
Schritt betrifft die Nutzungsprofile. Zunächst sollte der Planer sich damit
befassen und die Gebäudenutzung in einer Grobstruktur erfassen.
2. In einem
zweiten Schritt sollte der Planer sich die Art der Konditionierung näher
ansehen und klären: Was wird beheizt? Was wird gekühlt? Wie wird be- und
entlüftet?
3. Im dritten
Schritt sollte der Planer in die Grob-Zonierung noch weitere
Differenzierungen einzufügen, wenn beispielsweise der berechnete
Energiebedarf unterschiedlichen Nutzungseinheiten zugeordnet werden soll.
Wenn das Konzept soweit steht, sollte der Anwender prüfen, ob Zonen mit
geringen Flächenanteilen anderen Zonen zugeordnet werden können.
Worauf sollte der Planer bei der Zonierung also besonders achten?
Dorsch: Bei
diesen Arbeitsschritten geht es nicht darum eine Vielzahl von Zonen
darzustellen. Der dadurch erhöhte Rechenaufwand führt nicht wirklich zu
einem genaueren Ergebnis. Es geht vielmehr darum mit Hilfe der Zonierung die
wesentlichen energetischen Eigenschaften eines Gebäudes abzubilden. Dabei
wird in einem Gebäude ein alleinig gekühlter Serverraum keinen ablesbaren
Einfluss auf die Gesamtbewertung nehmen. Die Erfordernis ihn in einer
einzelnen Zone abzubilden sollte daher genauer untersucht werden.
In
der Praxis stellt sich häufig die Frage ab welcher Flächengröße eine Nutzung
einer anderen zugerechnet wird. Was können Sie dazu sagen?
Dorsch: Dazu gibt
es die so genannte Drei-Prozent-Regel, die jedoch von der
Energieeinsparverordnung und der Norm unterschiedlich ausgelegt wird. In der
Arbeitshilfe zur Zonierung habe ich diesen Aspekt detailliert beschrieben.
Die Norm sieht die Zuordnung von Flächen vergleichsweise streng: Drei
Prozent der Gesamtfläche darf anderen Zonen zugeordnet werden, wenn sich die
inneren Lasten nicht wesentlich unterscheidet.
Die
Energieeinsparverordnung hingegen sagt: Jede Zone, die weniger als drei
Prozent Flächenanteil der Gesamtfläche hat, darf einer anderen Nutzung
zugeordnet werden.
Diese
unterschiedliche Auslegung verlangt vom Anwender ein gewisse ingenieurmäßige
Betrachtungsweise. Vom Grundsatz her wenden wir eher die Auslegung der Norm
an. Im Einzelfall ist jedoch das Verhältnis von Aufwand zu
Genauigkeitsgewinn in der Bilanzierung zu betrachten. Man sollte dabei immer
die Aufgabenstellung und die Zielsetzung im Auge behalten.
Bei alleiniger
Betrachtung der Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes, also dem
Primärenergiebedarf, wird ein Zuschlagen von kleinen Zonen keinen merklichen
Einfluss haben. Möchte ich hingegen detaillierte Ergebnisse in den Zonen
ablesen können, ist eine größere Differenzierung notwendig.
Was raten Sie den Architekten, Ingenieuren und Planern, die sich mit der
Zonierung und energetischen Bilanzierung von Nichtwohngebäude nach DIN V 18599
bereits befassen oder diese zukünftig anbieten wollen?
Dorsch: Die
energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden ist ein Full-Time-Job. Wir
bewegen uns in einem Themenfeld, das sehr dynamisch ist. Das betrifft die
rechtlichen Grundlagen und die Normung genauso wie das Feld der
Fördermittel, welches ständigen Veränderungen unterliegt. Aber auch die im
Markt verfügbaren Produkte und Techniken werden im Sinne der
Energieeffizienz kontinuierlich weiterentwickelt und sollten in der Planung
entsprechend berücksichtigt werden. Und gerade weil die Entwicklungen so
dynamisch sind, ist es wichtig nach vorne zu blicken. Wer heute nach EnEV
2007 baut, hat nach in Kraft treten der EnEV 2009 mutmaßlich einen Altbau.
Um diese Beratungsleistung auch wirtschaftlich erbringen zu können, benötigt
man eine gewisse Routine und die bekommt man meines Erachtens nur, wenn man
sich kontinuierlich damit beschäftigt.
Mit welchem optimistischen Ausblick wollen Sie sich von unseren Lesern
verabschieden?
Dorsch:
Energieeffizienz ist ein Zukunftsthema! Auch aus betriebswirtschaftlicher
Sicht eröffnet sich eine gute Auftragslage, da das Thema uns auch noch
länger beschäftigen wird. Wer sich darauf einlässt und diese neuen
Arbeitsschritte lernen will, dem eröffnet die Energieeffizienz die Chance
sich mit dem Gebäude im Ganzen zu beschäftigen – sowohl im Neubau als auch
insbesondere im Gebäudebestand.
Herr Dorsch, vielen Dank für unser Gespräch!

Zonieren
nach DIN V 18599:
Fragen und
Antworten
Lutz Dorsch,
Dipl.-Ing. (FH) antwortet kurz und bündig auf vier Fragen unserer EnEV-online
Leser:
Sitzungssaal in Parlamentsgebäude nach DIN V 18599 zonieren: Ein
Diplom-Bauingenieur erstellt für ein Parlamentsgebäude einen Energieausweis
auf der Grundlage des Energiebedarfs. Wie ist bei Nichtwohngebäuden eine
vollständig innen liegende, klimatisierte und deutlich von der üblichen
Nutzung abweichenden Zone zu berechnen?
Nutzungsprofil für Küche in Bürogebäude nach DIN V 18599 definieren:
Ein Diplom-Ingenieur soll für ein Bürogebäude den Energieausweis aufgrund
des Energiebedarfs ausstellen. Die Küche erhält eine mechanische Be-und
Entlüftung mit Heiz- und Kühlfunktion. Ist die Anpassung gemäß
Energieeinsparverordnung (EnEV 20007) zulässig? Oder besteht die Gefahr,
dass dieses Verfahren als 'Schönrechnung' ineffizienter Anlagen angesehen
wird und die Vergleichbarkeit leidet?
Nutzungsprofil für Schwimmhallen gemäß DIN V 18599 definieren: Ein
Sachverständiger und Energieberater bearbeitet zurzeit Energieberichte für
zwei Turn- und Schwimmhallen in Schulzentren. Sollte der Fachmann ein
eigenes Nutzungsprofil für die Schwimmhalle anlegen? Wenn ja, was müsste er
dabei beachten? Wenn nein, welches Nutzungsprofil der DIN V 18599 sollte er
anwenden?
Nutzungsprofile für Ärztehaus nach DIN V 18599 definieren: Eine Diplom-Ingenieurin soll einen Energieausweis für ein Ärztehaus
aufgrund des berechneten Energiebedarfs erstellen. Ist es empfehlenswert in
diesem Fall ein eigenes Nutzungsprofil anzulegen? Welches Nutungsprofil käme
der Arztpraxis am nächsten? Welches Nutzungsprofil sollte man in der
Bilanzierung anwenden?

Kontakt für inhaltliche Fragen:
Dorsch und Hoffmann GmbH
Institut für Energieeffizienz
Lutz Dorsch, Dipl.-Ing. (FH), Geschäftsführer
Mettmanner Straße 25, D-40699 Erkrath
E-Mail: post@i-f-ee.de, www.i-f-ee.de
Kontakt zur Autorin:
Institut für Energie-Effiziente Architektur mit Internet-Medien,
Melita Tuschinski, Dipl.-Ing.UT Fr. Architektin
Bebelstrasse 78, D-70193 Stuttgart
Telefon: + 49 (0) 711 / 6 15 49 - 26
E-Mail: info@tuschinski.de, www.tuschinski.de

Rechtliche Hinweise:
Bitte beachten Sie: Die Antworten zu den EnEV-Fragen wurden von Herrn
Dipl.-Ing. Lutz Dorsch nach bestem Wissen und mit dem Kenntnisstand
01.12.2008 verfasst. Trotzdem könnten sich Fehler ergeben. Wir übernehmen
keine Haftung für fehlerhafte oder unvollständige Informationen. Für alle
Veröffentlichungen in www.EnEV-online.de gelten unsere Allgemeinen
Geschäftsbedingungen. Bitte beachten Sie auch, dass sämtliche
Verwertungsrechte dieses Interviews, bzw. dieser Publikation, bei der
Autorin Melita Tuschinski liegen. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit
der Autorin auf.

 |
Lutz Dorsch:
Zonierung von Nichtwohn-
gebäuden nach DIN V 18599
Beispielhaftes VorgehenBeuth
Verlag GmbH: Berlin, Wien, Zürich
Beuth Pocket, 1. Auflage, 2008,
32 Seiten, 21 x 10,5 cm. Broschiert.
Preis: 9,80 Euro
ISBN 978-3-410-16953-6
Bestell-Nummer:
93252 / 09.08 / 1495787
Internet:
www.beuth.de |
|